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5 Tipps wie du deinem Kind beibringst, sich selbst zu beschäftigen – auch schon im Babyalter

Posted in Erziehung

Wenn du dies hier liest und dein Kind ist kein Baby mehr: Keine Angst, auch dein Kind hat noch die Möglichkeit zu lernen, wie es sich selbst beschäftigen kann.

Wir bekommen immer wieder Komplimente, wie gut sich Ida selbst beschäftigen kann. Oft wird angenommen, das dies eine Fähigkeit ist, die das Kind einfach besitzt (oder eben nicht). Nein, wir mussten Ida helfen es zu lernen und manchmal war es anstrengend, manchmal ging es wie von selbst.

Mit diesen einfachen Tipps hilfst du deinem Kind, sich selbst zu beschäftigen und sich länger konzentrieren zu können: (Wenn du eine Babymama bist, dann reicht für dich schon der erste Tipp)

  • Gib deinem Kind die Möglichkeit sich selbst zu beschäftigen – Das klingt vielleicht simpel, ist es aber nicht unbedingt. Wir machen häufig den Fehler, dass wir mit unserem Baby zu viel machen wollen. Wir sind da, das Baby ist da, also wird es ordentlich bespielt. Achte darauf, dass, sobald sich dein Kind mit einer Sache beschäftigt, du sein Spiel nicht unterbrichst. Wenn es dann fertig ist, motiviere es dazu, sich das Spielzeug noch einmal anzuschauen. So hilfst du Ihm dabei, sich länger auf eine Sache zu konzentrieren. Du kannst dies auch an Oma & Opa, Tante etc. weitergeben. Wenn du erst darauf achtest dein Kind nicht zu unterbrechen, wirst du sehen, wie häufig wir das machen, nur weil uns gerade etwas Spannendes einfällt.
  • Gewöhne dein Kind schrittweise daran allein zu spielen – Wie bei fast jeder Umstellung, ist es sinnvoll schrittweise vorzugehen. Fange damit an, dich aus dem Spiel raus zu nehmen. Dann verlässt du vielleicht mal kurz den Raum (gerne unter einem Vorwand). Irgendwann schickst du das Kind spielen. Aber: Verlange nicht zu viel von deinem Kind. Selbst heute ist es bei uns Tagesform abhängig, ob Ida viel allein spielt oder nicht. Man darf nicht vergessen, dass das Alleinspielen auch mit einer Trennung verbunden ist und manchmal ist das Kind emotional stabil, ein anderes mal braucht es mehr Nähe. Lass dich also nicht von vermeintlichen Rückschritten hindern weiter zu machen.
  • Spiele den Kaffeetrick Wenn dein Kind schon etwas älter und verständiger ist (bei Ida fing das mit ca. 2 1/2 Jahren an) kannst du den Kaffeetrick anwenden (geht natürlich auch mit Tee, O-Saft etc). Sag: „Ich trinke meinen Kaffee zu Ende und dann spiele ich mit dir!“ Wenn dein Kind noch nicht die Uhr lesen kann, sind Zeitangaben ein Mysterium. Die Zeit, die du brauchst um deinen Kaffe auszutrinken ist deutlich greifbarer. Und wenn das Kind zwischendurch kommt, kannst du ihm ganz einfach zeigen, wie viel Kaffe noch in deinem Becher ist.
  • Sorge für ein Hintergrundgeräusch – Dies mag ein Tipp sein, der nur bei unserer Tochter geholfen hat. ich glaube aber, dass nicht nur Babies die Stille merkwürdig finden. Geräusche lenken ab und gerade wenn dein Kind allein im Zimmer spielen soll, hilft es Musik oder ein Hörspiel anzumachen.
  • Gib Impulse – Merke dir die Spiele, mit denen dein Kind sich gut und lange beschäftigen kann. Diese kannst du dann vorschlagen, wenn dein Kind allein  spielen soll. Manchmal wir das nicht reichen, dann solltest du mit ins Zimmer gehen, solch ein Spiel wählen und dich nach ein paar Minuten raus ziehen.

Das allerwichtigste ist: Vergiss nicht dein Kind zu loben! Aber erst nach dem Spielen (siehe den ersten Tipp)

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