Direkt zum Inhalt

Geschenke, Geschenke, Geschenke – #sinnvollschenken

Posted in Muttergefühle

Es gibt 3 Arten von Geschenken: ganz nette Geschenke, richtig gute Geschenke und Schrott.

Na, sei ehrlich! Wie oft hast du schon Schrott verschenkt? Ich habe es schon einige male getan und ich bin nicht stolz drauf.

Spätestens seit diesem Herbst jedoch, mache ich mir Gedanken über sinnvolle Geschenke. Unsere kleine Milou ist nicht mehr so klein. Und so nimmt auch sie ihren Raum in unserer Wohnung ein. Unsere kleine aber feine Behausung quillt über mit Klamotten und Spielzeug und jede mehrfach Mama wird bestätigen können, dass mit dem ersten Kind so viel Spielzeug ins Haus trudelt, dass eine Kita komplett ausgestattet werden kann.

Wenn man, so wie ich, dann noch ein Herbst und ein Winterkind zur Welt gebracht hat, dann geht der Geschenkestress ab Oktober los und hört erst kurz vor Weihnachten wieder auf. Woher sollen denn all die Geschenkideen kommen und vor allem wo sollen wir dann diese ganzen Geschenke hintun?

Ich selbst liebe es Geschenke zu machen und Weihnachten ganz ohne Geschenke geht auch nicht. Und so stellt sich mir immer mehr die Frage, was ist sinnvoll?

Sinnvoll schenken! Wollen wir das nicht alle? Ich meine sinnlos schenken, will doch niemand. Wer entscheidet also über sinnvoll und sinnlos? Der, der schenkt oder der, der beschenkt wird?

Ich habe vor ein paar Jahren mal eine Weihnachtspyramide von meinen Eltern geschenkt bekommen, über die ich mich mittelmäßig bis gar nicht gefreut habe. Ein Jahr später kam eine Krippe von den Schwiegereltern dazu, auch hier hielt sich meine Freude in Grenzen (Sorry Mama und Nicky). In diesem Jahr sind Ida und ihre Freundinnen so begeistert von Krippe und Pyramide, dass mich der Anblick der strahlenden Gesichter unheimlich froh macht, dass wir sie haben! Hier hat der Schenker über den Sinn entschieden.

Wer hier regelmäßig liest, weiß dass Ida fast süchtig nach Sticker-Heften ist. Erst waren es die Anziehpuppen, nun hat sich ihre Liebe auch auf die Szenarien-Bücher ausgeweitet. Wir haben  von den Anziehpuppen jedes Heft mindestens doppelt oft dreifach und trotzdem freut sie sich jedes Mal über ein weiteres Stickerheft. „Sie hat doch schon so viele davon“, wird oft als Argument gegen den Kauf benutzt, aber wieso geben wir dem Wunsch des Kindes nicht nach? Es hat bewiesen, dass es damit spielt, es hat bewiesen, dass es sich darüber freut, was wollen wir denn noch? (Die Stickerhefte sind übrigens beliebig austauschbar mit Puppen, Stiften, Malblöcken, Autos und allem was das Kind gern macht)  Der Beschenkte sollte doch zumindest mitentscheiden dürfen, ob es sinnvoll ist oder nicht.

Wozu schreibt das Kind einen Wunschzettel, wenn man ihm im Nachhinein die Entscheidungskompetenz wieder abspricht.

Klar, bei mir stand jedes Jahr „ein Pferd“ drauf und ich bekam es nie, aber das machte die ganze Sache ja spannend.  Komisch wird es aber, wenn es nur noch Geschenke gibt, die Erwachsene für sinnvoll halten. Denn dein Kind sieht einen  ganz anderen Sinn in allem, was es sich wünscht.

Deshalb wird bei uns unter dem Tannenbaum das Motto gelten: „Nicht Masse, sondern Klasse!“:

  • Geschenke, die sich das Kind mehrfach und über einen längeren Zeitraum gewünscht hat.
  • Geschenke, von denen ich weiß, dass sie ein Lächeln auf das Gesicht meines Kindes zaubern werden.
  • Geschenke, die eine gute Qualität und somit eine lange Haltbarkeit haben (dann kann man sie auch gut verkaufen, wenn das Kind nicht mehr damit spielt)
  • Lieber ein paar große Geschenke (für die mehrere Verwandte auch gern zusammen legen können), als viele tausend kleine Geschenke.
  • Geschenke, die das Kind vielleicht erst im Laufe des Jahres zu schätzen wissen wird, die aber zu teuer sind, um sie einfach so zu kaufen. (z.B. ein neues Fahrrad, weil sie spätestens im nächsten Frühjahr zu klein für ihr jetziges ist.)

 

Was ist #sinnvollschenken? Das wollen Tollabea und die Fernsehlotterie mit ihrer Blogparade #sinnvollschenken herausfinden und jeder kann mitmachen. Auch du!

Wie siehst du das mit den sinnvollen Geschenken? Schreib’s mir in den Kommentar!

Nicht viel, sondern gut, so sollte es an Weihnachten heissen.
Wie klein meine Ida letztes Jahr noch war….

2 Comments

  1. Liridona
    Liridona

    Ich finde es gut das du dir Gedanken machst. ..ich finde bei zwei Mädchen sogar die Auswahl noch wichtiger…damit nicht doppelt gekauft wird…also Dinge die beide in ihrem jeweils unterschiedlichen Alter benutzen können…wie z.B einen großen Sitzsack oder ein Schaukelstuhl für Kinder …wie ein großes Puppenhaus oder Verkleidungssachen…ich finde ein Fahrrad gehört auch zu solchen Dingen. ..Diese können weitervereerbt werden…ich finde Bücher und Hörspiele super und ich hab letztes Jahr meiner einen CD Player geschenkt der hier jeden Tag im Einsatz ist und den sie selber bedienen kann.. zum Geburtstag gab es eine Spielchen ( gebraucht gekauft ) und diese ist für heute morgen und beide Kinder sinnvoll…nun hab ich einiges aufgezählt und denke du verstehst was ich meine…schön das du dir mal wieder ein Kopf gemacht hast. ..tolles Thema und regt zum überlegen an…
    Ganz liebe grüße und Schöne Vorweihnachszeit mit deiner Familie

    3. Dezember 2016
    |Reply
    • Katja
      Katja

      Oh da hast du wirklich tolle Beispiele gemacht! Unseren CD Player mag ich auch nicht missen, der wird auch hier jeden Tag bedient! Und Hörspiele gehen -so wie Bücher- immer! Ich hab diese Woche zwei Bibi&Tina CDs bei Lidl bekommen, die haben ja immer viel vor Weihnachten!

      3. Dezember 2016
      |Reply

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.