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Mein Wort für 2017

Posted in Muttergefühle

Gute Vorsätze, große Erwartungen, Neuanfänge… das alles verbinden Menschen mit dem Jahreswechsel. Und auch, wenn ich den Gedanken, des „reset“ ( z. dt. zurücksetzen, alles auf Anfang)  sehr schön finde, so glaube ich nicht daran, dass es das wirklich gibt.

Wenn ich etwas in meinem Leben verändern will, dann warte ich nicht auf den einen Tag, sondern starte gleich? Wenn neu starten will, wieso nicht jetzt, sondern in 4 Tagen? Neujahresvorsätze funktionieren für die meisten Menschen einfach deshalb nicht, weil sie zu hoch ansetzen – immerhin sollen sie ja für das ganze Jahr sein. Meist endet der Vorsatz „mehr Sport“ noch im Februar, das „weniger Alkohol“ am 3. Januar und das „rauchen aufhören“ noch in der Sylvesternacht (ich rauche übrigens seit Weihnachten 2011 nicht mehr).

Ein Wort für das neue Jahr, das reizt mich irgendwie. Tellyventure hat in ihrer Blogparade dazu aufgerufen mit nur einem Wort zu bestimmen, was die Idee / das Thema des nächsten Jahres in allen Bereichen meines Lebens sein sollen.

Ich hing lange zwischen zwei Worten und habe mich letztendlich für dieses entschieden:

Wieso Weitsicht?

Ich habe gemerkt, dass ich mich manchmal in Kleinigkeiten verliere, das „Große Ganze“ aus den Augen verliere und versuche aus meinen Routinen auszubrechen, damit mir nicht langweilig wird.

Ich

Dazu gehört auch, dass ich mich um mich selbst kümmern will. Ich esse Bio-Lebensmittel nur, weil ich sie für das Beste für meine Kinder halte, nicht aber, weil ich mir und meinem Körper etwas Gutes tun will. Dabei ist es doch gerade für mich als Mutter wichtig, dass ich gesund und kräftig bin, damit ich eben immer für meine Kinder da sein kann.

Ich will lernen früher zu erkennen, wenn ich eine Auszeit brauche und nicht tun und machen um irgendwann den Stress an meinen Mädchen auszulassen.

Familie

Weitsicht lässt mich im Bezug auf die Familie manchmal ein wenig fürchten. Es gibt zu viele Menschen, die mir einreden, ich müsste mir auf Grund der Kinder über unsere Art zu leben Gedanken machen. Der Beruf meines Mannes gilt als familienunfreundlich: Hoher Leistungsdruck, ungewöhnliche Arbeitszeiten, viele Orstwechsel muss eine Familie verkraften können. Das Schöne ist, dass wir aktuell hier in Ludwigsburg jemanden haben, der uns zeigt, dass es sehr gut funktionieren kann, sogar mit noch mehr Kindern als „nur“ mit zweien.

Finanzen

Ich genieße es sehr in den Tag hinein zu leben. Uns geht es wirklich gut und wir können uns ein schönes Leben leisten. Mein Mann ist der Sparfuchs in unserem Haushalt und ich bin das Gegenteil, naja fast. Gerade, weil wir mittelfristig mit Umzügen der Familie rechnen müssen, ist es schwer für mich „auf etwas zu sparen“. Denn das was ich wirklich gerne hätte, ist eine finanzielle Unsinnstat: Eine Wohnung in Hamburg. Ich wünsche mir schon lange ein verlässliches Heim, einen Ort, den die Familie „sicher hat“, aber leider ist unsere Heimatstadt so unsagbar teuer, dass es unsinnig wäre einen großen Kredit aufzunehmen, um eine Wohnung zu finanzieren, die den größten Teil des Jahres leer steht.

So habe ich irgendwann kein Ziel mehr gehabt, um darauf hin zu sparen. 2017 möchte ich wieder dorthin finden, dass es für mich einen Sinn ergibt, unser Geld zusammen zu halten. (Zum Glück habe ich dafür ein Jahr Zeit 😉 )

Beruf

Innerhalb des nächsten Jahres wird bei mir ein neuer Job anstehen, denn aktuell arbeite ich nicht und bei meinem alten Arbeitgeber kann ich wegen des Umzugs nach Ludwigsburg nicht mehr arbeiten. Weitsicht bedeutet in diesem Feld für mich, dass ich den Job nicht nur nehme, weil ich es muss, sondern, weil er mich auch persönlich weiterbringt. Das kann ein neues Aufagabenfeld sein, oder eine Spezialisierung. Für mich ist es wichtig dass ich gerade bei der Stellensuche auch nur diese Firmen anschreibe, die mir das bieten können.

Mamatized

Ja, auch für meinen Blog wünsche ich mir manchmal etwas mehr Weitsicht. Es gibt so viele Dinge, die ich noch erlernen will und ich brauche für das nächste Jahr mehr Ordnung, mehr Prioritäten setzen, disziplinierter an diesen Prioritäten festhalten. Mein Blog wird bald 1 Jahr alt und ich bin sehr stolz auf ihn. Mit dem ersten Geburtstag soll für mich die „Babyphase“ abgeschlossen sein, zwar werde ich auch weiterhin Sachen ausprobieren, denn ich bin noch lange kein Profi, aber das „treiben lassen“, das möchte ich nicht mehr.

Ja, ich kann mit diesem Wort gut leben. 2017 du kannst kommen!

Und nun bin ich sehr sehr gespannt, ob ihr auch ein Wort habt, das Euch 2017 begleiten soll. Versucht es mal, es macht wirklich Spass! Und schreibt es mir! (Ihr dürft auch nur das Wort schreiben!)

 

 

7 Comments

  1. Sehr schöner Beitrag! Mein Wort ist Gelassenheit, hab ja auch an der Blogparade teilgenommen und ich muss sagen, es macht wirklich Spaß!
    LG und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
    Natalia

    28. Dezember 2016
    |Reply
  2. Ich habe vor ein paar Tagen bei Insta geschrieben, ich bin noch nicht soweit, um an das neue Jahr zu denken… Nun hab ich mir Gedanken gemacht. Mein Wort ist ZEIT. Zeit für mich als Mutter, Ehefrau, Arbeitsbiene ist immer… aber mal Zeit für mich?!? Ich möchte etwas mehr Zeit für mich, mein Wohlbefinden und meinen Körper finden… es wird nicht einfach, aber sicherlich ist es nur ein Angehen. Klingt für den einen vielleicht etwas egoistisch, für mich ist es aber wichtig. Man darf im Alltag selbst nicht untergehen.

    29. Dezember 2016
    |Reply
    • Katja
      Katja

      Liebe Katrin, das finde ich gar nicht egoistisch, denn auch ich empfinde es als total schwierig mal etwas nur für mich zu machen, mir Zeit für mich und mein Wohlergehen zu nehmen! Das ist ein sehr gutes Wort und ein super Vorhaben! Ich drücke dir die Daumen, dass es dir gelingt. Davon wird auch deine Familie profitieren ? liebe Grüße Katja

      29. Dezember 2016
      |Reply
  3. Leoni
    Leoni

    Schöne Gedanken! Mein Wort ist „Zusammenhalt“. Mein Mann beginnt am 2.1. einen neuen Job, in dem er viel unterwegs sein wird und ich als Mutter auf einmal „alleine“ da stehe. Die letzten 3 Monate haben wir die Zeit zu dritt genießen dürfen, nun wird es eine große Herausforderung für uns beide.
    Und gerade da müssen wir zusammenhalten. Als Familie und als Paar.

    31. Dezember 2016
    |Reply
    • Katja
      Katja

      Ich wünsche dir ganz viel Kraft dafür und glaube, dass packt ihr schon! Ein sehr gutes Wort für euer nächstes Jahr!

      31. Dezember 2016
      |Reply
  4. Christine
    Christine

    Liebe Katja,
    Ein Wort für 2017… sehr schwierig.
    Ich möchte einiges ändern und vermutlich – nein ziemlich sicher sogar – nehme ich mir wieder viel zu viel vor, was die Umsetzung stark erschweren wird ?

    Entschleunigung ist das Wort, welches mir am häufigsten durch den Kopf geht.
    Wenn ich mir Pauli anschaue, merke ich wie schnell die Zeit vergeht. Ich habe Angst in der Hektik des Alltags Wichtes nicht mitzubekommen, nicht bewusst zu erleben und einfach nicht zu genießen.
    Das möchte ich ändern!
    Ich glaube auch, dass die Entschleunigung in anderen Bereichen positive Nebeneffekte haben kann. Wenn ich schaffen sollte, vieles langsamer anzugehen, werde ich vielleicht automatisch auch ruhiger ?

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie einen Guten Rutsch!!! ?

    31. Dezember 2016
    |Reply
    • Katja
      Katja

      Liebste Tine, Entschleunigung ist genau richtig! Das brauch man manchmal, gerade in so einer hektischen Zeit, wie der in der wir leben! Ich wünsche dir auch einen guten Rutsch! ?

      31. Dezember 2016
      |Reply

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